Warum Pura Vida Facilitation?

Warum
Pura Vida?

( Hinweis: Costa Rica Spirit!)

Manchmal muss man erst ans andere Ende der Welt reisen, um die richtigen Worte für das eigene Lebensgefühl zu finden.

2012 kündige ich meinen geliebten und sehr gut bezahlten Job im Großkonzern, gebe meinen schicken Firmenwagen zurück und löse meine Wohnung auf, um 6 Monate in einem fremden Land mit rudimentären Sprachkenntnissen im Rahmen eines Freiwilligenprojektes kleine Kinder zu unterrichten.

Wer einmal in Costa Rica war, merkt schnell, dass PURA VIDA viel mehr ist als eine landestypische Floskel oder Begrüßungsformel. Der Ausdruck steht für das Land und die Menschen und vereint für mich alles Wichtige:

Lebensfreude, Abenteuer, Leichtigkeit & Tiefgang, menschliche Verbundenheit, Leidenschaft, Selbstwirksamkeit, Aktivität & Innehalten, positive Energie, Neugier & stetes Lernen, Freiheit, Leben-im-Jetzt im Einklang mit der Natur und Respekt für die Zukunft – und Surfen!

eben das PURE LEBEN.

Abenteuer Costa Rica – Impressionen & Geschichten in meinem Blog aus 2012

Warum
Facilitation?

( Frage: DIE Kompetenz des 3. Milleniums?)

Mit FACILITATION ging es mir ähnlich wie mit PURA VIDA:
endlich ein Begriff, der meine Haltung und Art zu arbeiten treffend beschreibt!

FACILITATION bringt ganz viele Dinge zusammen, die mir in meiner Arbeit wichtig sind:

  • Eine menschenzentrierte & ressourcenorientierte Haltung
  • Achtsamkeit & Bewusstsein für das, was ist – sichtbar und unter der Oberfläche
  • Partizipative, ganzheitliche Methoden zur Visionsgestaltung, Veränderungsbegleitung & Potentialentfaltung
  • Selbstverantwortung und Befähigung
  • Freude und lebendiges Miteinander als Nährboden für Kreativität, zukunftsfähige Lösungsentwicklung und über-sich-hinauswachsen (als Individuum und als Gruppe)

Damit ist Facilitation sehr nah an Grundgedanken, von denen ich mich auch im SYSTEMISCHEN COACHING leiten lasse – übertragen auf Gruppen und Organisationen:

  • Alle Ressourcen und Lösungen liegen bereits im System (im Einzelnen, in der Gruppe, in der Organisation) – manchmal braucht es jedoch ein wenig Unterstützung, um sie aufzudecken und nutzbar zu machen
  • Es geht darum, Handlungsfähigkeit (wieder) zu erlangen und Zukunft aktiv zu gestalten
  • Als Facilitatorin schaffe ich einen geschützten Raum, in dem persönliche und gemeinschaftliche Entwicklung stattfinden kann
  • Dabei bin ich für den Prozess verantwortlich und die Gruppe (genau wie der Coachee) für die Inhalte
  • Wir betrachten Menschen immer systemisch, d.h. unter Berücksichtigung der Wechselwirkungen mit anderen Menschen in den verschiedenen sozialen Systemen, in denen sie sich bewegen
  • Wir nutzen Ressourcen ganzheitlich, d.h. neben der kognitiven Intelligenz aktivieren und entwickeln wir emotionale, somatische (Körper-) und intuitive Intelligenz gleichermaßen

Facilitation - was ist das eigentlich?

Haltung + Prozess- & Methoden-Kompetenz + Methodenkoffer

Facilitation bringt Menschen in einer Weise zusammen, in der sie

  • Ihr Potential, das Potential der Gruppe und ganzer Systeme (z.B. der Organisation) erkunden und entfalten können,
  • Gemeinsam kraftvolle Zukunftsbilder schaffen,
  • Lösungen für bestehende Probleme und zukünftige Herausforderungen entwickeln und
  • Nachhaltige Veränderung gemeinsam angehen

Ob in Form einer längeren Prozessbegleitung, der Gestaltung einzelner Workshops, Meetings oder Veranstaltungen – immer geht es darum, Menschen wahrhaft in Kontakt zu bringen und Möglichkeitsräume zu öffnen, in denen Neues entstehen und Entwicklung stattfinden kann.
Damit legt Facilitation den Grundstein für die gemeinsame Entwicklung kreativer, manchmal unkonventioneller, aus der Zukunft gedachter Lösungen. Facilitation ist bestrebt alle relevanten Interessensgruppen einzubeziehen und erreicht durch die hohe Diversität und ein stark beteiligungsorientiertes Vorgehen hohe Eigenverantwortung und Verbindlichkeit bei der Zielerreichung.

Ein*e Facilitator*in ist dabei Wegbegleiter*in, Mutmacher*in und Unterstützer*in, die Potentiale, Kompetenzen, Werte und Konflikte sichtbar macht, hilft sie zu verstehen und nutzbar zu machen. Sie versetzt die Gruppe in die Lage, Kontrolle und Verantwortung für ihr Vorgehen zu übernehmen, ihre Ziele selbstorgansiert zu erarbeiten, mit den Zielen der Organisation zusammenzuführen und erfolgreich zu erreichen. Dabei fördert sie Vertrauen und eine offene Fehlerkultur, die iteratives Vorgehen und stetes Lernen ermöglicht.

Ermöglichung und Begleitung partizipativer, selbstverantwortlicher und kreativer Problemlösungen und Entwicklungsprozesse in Gruppen und Organisationen